Sie half einer unhöflichen Kundin. Am nächsten Tag erkannte sie sie als Ethans Mutter.

ls wir uns dem Tisch näherten, sank mir das Herz.

Die Frau aus dem Laden saß neben ihm.

Margaret sah mich scharf an. Einen Moment lang sah ich einen Anflug von Erkenntnis in ihren Augen, den sie sogleich hinter einem höflichen Lächeln verbarg.

„Mama, das ist Grace“, sagte Ethan freundlich. „Grace, das ist meine Mama, Margaret.“

„Guten Morgen“, sagte ich und reichte ihm die Hand.

Sie umarmte sie kurz und fest.

„Grace“, wiederholte sie kühl. „Ethan hat dich erwähnt. Schön, dich endlich mal zu sehen.“

Wir setzten uns, und Margaret übernahm sofort das Gespräch. Sie sprach über den bevorstehenden Weihnachtsbasar, die Gästeliste und die einflussreichen Kontakte, die für die Organisation der Veranstaltung nötig waren.

„Das ist ja unglaublich, Mama“, staunte Ethan. „Du hast immer so viel zu tun. Du, Grace, meisterst das alles doch so gut!“

„Das klingt nach einer Menge Arbeit“, antwortete ich höflich.

„Oh, absolut“, antwortete Margaret. „Schon die Gästeliste allein bereitet mir Kopfschmerzen. Aber Veranstaltungen wie diese leben von Kontakten.“

Ethan versuchte, das Gespräch auf mich zu lenken.

– Auch Grace ist sehr beschäftigt. Sie hat ein außergewöhnliches Talent dafür, Menschen bei der Auswahl der perfekten Geschenke zu helfen.

Ein leicht amüsiertes Lächeln huschte über Margarets Lippen.

„Nun ja, das ist definitiv eine besondere Fähigkeit. Darüber sprechen wir ein anderes Mal.“

Ethan drückte mir unter dem Tisch die Hand, aber ich fühlte mich trotzdem fehl am Platz. Als er ging, um die Rechnung zu bezahlen, verschwand Margarets höfliche Fassade augenblicklich.

Sie beugte sich leicht zu mir vor.

„Ich will ehrlich zu dir sein. Du wirkst nett, aber ich glaube nicht, dass du und Ethan langfristig zusammen sein könnt. Er braucht eine Frau, die zu seinen Ambitionen passt. Verstehst du, was ich meine?“

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